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Psychologische Beratung vs. Psychotherapie? So findest du die richtige Unterstützung

  • Autorenbild: Birgit Schmitz
    Birgit Schmitz
  • vor 4 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Viele Menschen fragen sich, ob psychologische Beratung oder Psychotherapie für ihre aktuelle Situation der passende Weg ist. Als psychologische Beraterin begleite ich seit vielen Jahren Menschen in herausfordernden Lebensphasen. 

Mein Name ist Birgit Schmitz, und mir ist es wichtig, Klarheit in dieses Thema zu bringen und verständlich zu erklären, was psychologische Beratung leisten kann – und welche Rolle dabei der/die psychologische Berater:in einnimmt.



Psychologische Beratung oder Psychotherapie – wo liegen die grundlegenden Unterschiede?


In der psychologischen Beratung begleite ich Menschen, die Orientierung, Entlastung oder neue Lösungswege für persönliche oder zwischenmenschliche Themen suchen. 

Die Arbeit, die durch eine:n psychologische:n Berater:in erfolgt, ist alltagsnah, lösungsorientiert und kommt ohne Diagnosen aus. 

Psychologische Beratung ist immer eine Selbstzahlerleistung und eignet sich besonders dann, wenn kein Krankheitsbild diagnostiziert ist, aber der Wunsch nach Veränderung besteht.


Psychologische Berater:innen sind darin geschult, Belastungen einzuordnen und bei Bedarf an passende therapeutische Stellen zu verweisen. Sie kann außerdem hilfreich sein, um die aktuelle Situation zu stabilisieren oder zu verbessern, während man auf einen Therapieplatz wartet.

en und bei Bedarf an passende therapeutische Stellen zu verweise

Was macht ein psychologischer Berater? Ein Blick auf Methoden und Nutzen


Viele Menschen wissen nicht genau, was psychologische Beratung konkret macht – und erleben gleichzeitig oft schon nach wenigen Sitzungen, wie hilfreich dieser Ansatz sein kann. Im Mittelpunkt steht die Begleitung durch eine:n psychologische:n Berater:in bei persönlichen, zwischenmenschlichen oder beruflichen Themen, die keinen Krankheitswert haben, aber dennoch belasten oder blockieren können.

In der psychologischen Beratung arbeiten wir lösungsorientiert.

Das bedeutet: Der Blick richtet sich nicht auf das Problem selbst, sondern auf die Lösung und den Weg dorthin.

Psychologische Berater:innen nutzen dafür unterschiedliche Methoden, zum Beispiel gezielte Fragetechniken, systemische Ansätze oder ressourcenorientierte Übungen.

Ein wesentlicher Unterschied zur Therapie ist, dass psychologische Berater:innen keine Diagnosen stellen und keine medizinische Behandlung durchführen. Stattdessen begleiten sie Menschen dabei, eigene Lösungen zu entwickeln – passend zur Persönlichkeit und zum individuellen Tempo.


Was macht psychologische Beratung im Vergleich zur Therapie besonders hilfreich?


Wenn man betrachtet, was psychologische Beratung leistet, wird deutlich, dass sie sich in ihrer Ausrichtung von der Psychotherapie klar unterscheidet. Psychotherapeut:innen behandeln vorwiegend psychische Erkrankungen. Trotzdem beziehen sie auch die Lebenssituation, biografische Hintergründe und aktuelle Belastungen der Klient:innen mit ein. Dennoch folgt die Therapie einem medizinischen Auftrag und klaren strukturellen Rahmenbedingungen.


Hier kann psychologische Beratung eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Während die Therapie auf Behandlung und Stabilisierung ausgerichtet ist, arbeitet die psychologische Beraterin bzw. der psychologische Berater besonders lösungsorientiert an aktuellen Lebenssituationen, Entscheidungen und konkreten Handlungsmöglichkeiten im Alltag.


Die Stärke der psychologischen Beratung liegt darin, Ressourcen sichtbar zu machen, Klarheit zu schaffen und umsetzbare Schritte zu entwickeln. Psychologische Berater:innen können so parallel zur Therapie unterstützen und genau dort ansetzen, wo im therapeutischen Prozess oft weniger Raum für alltagsnahe Themen bleibt. Auf diese Weise können sich psychologische Beratung oder Psychotherapie sinnvoll ergänzen und gemeinsam zu mehr Stabilität und Orientierung beitragen


Psychologische Beratung finden – worauf es wirklich ankommt


Wenn du eine passende psychologische Beratung finden möchtest, spielt die beratende Person eine wichtige Rolle . Neben einer fundierten Ausbildung in psychologischer Beratung oder systemischer Arbeit ist die persönliche Passung entscheidend.


Eine gute psychologische Beratung lebt von Vertrauen. Viele psychologische Berater:innen bieten ein unverbindliches kostenloses Erstgespräch an, um herauszufinden, ob die Zusammenarbeit stimmig ist. Ebenso wichtig ist Transparenz in Bezug auf Arbeitsweise, Methoden und Grenzen der Beratung.


Psychologische Beratung oder Psychotherapie – wie beide Wege sich sinnvoll ergänzen können


Psychologische Beratung und Psychotherapie schließen sich nicht aus. Die psychologische Beratung durch eine psychologische Beraterin kann eine Therapie sinnvoll begleiten, etwa um Alltagsfragen zu klären, Entscheidungen vorzubereiten oder Stabilität im Leben aufzubauen.


Während die Psychotherapie in erster Linien medizinisch arbeitet, unterstützt psychologische Beratung dabei, konkrete Lebenssituationen lösungsorientiert zu gestalten. Beide Wege können sich ergänzen – mit klaren Rollen und unterschiedlichen Schwerpunkten.


Kurz gesagt


Die Frage psychologische Beratung oder Psychotherapie beschäftigt viele Menschen, die sich Unterstützung wünschen, aber noch nicht genau wissen, welcher Weg der richtige ist.


Beide Angebote haben unterschiedliche Aufgaben und Stärken: Die Psychotherapie behandelt vorwiegend psychische Erkrankungen und folgt einem klar definierten medizinischen Auftrag. Die psychologische Beratung dagegen arbeitet alltagsnah, lösungsorientiert und konzentriert sich auf persönliche Themen, Entscheidungen und Beziehungen – ohne Diagnose und ohne Krankheitsbezug.

Wenn du Klarheit darüber gewinnst, was eine psychologische Beratung macht und wie sie dich in deiner aktuellen Situation unterstützen kann, fällt die Entscheidung oft leichter.

Genauso wichtig ist es, eine psychologische Beratung zu finden, die zu dir passt – fachlich, persönlich und methodisch.

Ob allein oder in Kombination mit einer Therapie: Ziel ist immer, dir Wege zu zeigen, die dich stärken, entlasten und handlungsfähig machen. Am Ende zählt, dass du die Unterstützung bekommst, die dich wirklich weiterbringt – in deinem Tempo und auf einem Weg, der sich für dich stimmig anfühlt.


Wenn du Orientierung brauchst oder herausfinden möchtest, welche Form der Begleitung für dich sinnvoll ist, stehe ich dir gerne zur Seite.


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FAQ – Häufig gestellte Fragen


Was ist der Unterschied zwischen psychologischer Beratung und Psychotherapie – und welche Rolle hat die psychologische Beraterin?

Psychologische Beratung richtet sich an Menschen ohne psychische Erkrankung, die Orientierung, Entlastung oder Veränderung suchen. Die psychologische Beraterin arbeitet lösungsorientiert, ohne Diagnosen oder medizinische Behandlung. Psychotherapie hingegen dient der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen.

Wann ist psychologische Beratung bei einer psychologischen Beraterin sinnvoll?

Psychologische Beratung ist sinnvoll bei persönlichen, beruflichen oder zwischenmenschlichen Herausforderungen, bei Stress, Entscheidungsfindung oder festgefahrenen Situationen. Eine psychologische Beraterin kann auch unterstützen, um Stabilität zu gewinnen, während man auf einen Therapieplatz wartet.


Warum ist psychologische Beratung bei einer psychologischen Beraterin eine Selbstzahlerleistung?

Psychologische Beratung gehört nicht zur medizinischen Heilbehandlung. Deshalb werden die Kosten für die Arbeit einer psychologischen Beraterin nicht von den Krankenkassen übernommen. Dafür sind Termine oft schneller verfügbar und der Rahmen ist flexibler.

Kann psychologische Beratung durch eine psychologische Beraterin eine Psychotherapie ersetzen?

Nein. Psychologische Beratung durch eine psychologische Beraterin ersetzt keine Psychotherapie bei psychischen Erkrankungen. Sie kann jedoch eine eigenständige Unterstützung sein oder eine Therapie sinnvoll begleiten, wenn kein Krankheitsbild vorliegt.


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